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Pressemitteilung zur heutigen Demonstration gegen den AfD Parteitag in Hannover

Am heutigen Samstag gingen 2500 Menschen gegen den Bundesparteitag der selbsternannten “Alternative für Deutschland“ in Hannover auf die Straße.

Die AfD und ihre außerparlamentarischen Verbündeten geben der rassistischen und reaktionären Mitte Deutschlands ein Gesicht. Was PEGIDA mit Unterstützung organisierter Nazi-Strukturen auf der Straße fordert wird von der AfD aufgegriffen und in den Parlamenten versucht umzusetzen.

Unter dem Motto “Es reicht! Nationalismus ist keine Alternative“ riefen diverse linke Gruppen gemeinsam mit dem Bündnis “Bunt statt braun“ zu den Protest auf. Für die Demonstration reisten zahlreiche Menschen aus Köln, Berlin, Göttingen, Bremen und weiteren Städten an.
“Wir haben heut ein starkes Zeichen gegen Rassismus und Nationalismus gesetzt“, sagt ein Sprecher der Kampagne “Es reicht!“.

Das Rassismus und Nationalismus nicht allein politisches Programm der AfD sind, stellten die Redner_innen der verschiedenen Gruppen fest. Besonders plakativ brachte es ein Redner auf den Punkt: “Wer Scheiße sucht wird sie nicht nur bei der AfD finden, große Haufen findet man auch bei den bürgerlich-etablierten Parteien.“

In diesem Zusammenhang wurde auch der Kuschelkurs des SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel im Umgang mit PEGIDA kritisiert. Um den rassistischen Normalzustand entgegenzutreten mobilisieren die linken Gruppe auch gegen die Kundgebung des örtlichen PEGIDA-Ablegers am kommenden Montag.

“Wir freuen uns über eine gelungene spektrenübergreifende Demonstration“, so der Sprecher. Irritiert habe ihn jedoch die grundlosen Provokationen der Polizei. So wurden den Demonstrationsteilnehmer_innen zunächst der Zugang zur Abschlusskundgebung am Theodor-Heuss-Platz verwehrt. Bei der, von der Polizei geforderten Auseinandersetzungen wurde ein Demonstrationsteilnehmer am Kopf verletzt. Auch die Vertreter_innen des DGB, welche zeitgleich, die gemeinsame Kundgebung eröffnen wollten, schienen offensichtlich sprachlos über dieses fragwürdige Verständis der Polizei vom Versammlungsrecht.